„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“
Johann Wolfgang von Goethe

Eine Wanderung auf Sardinien über die Berge ans Meer

Es gibt eine Gesund­heit in unse­ren Genen, die durch art­ge­rech­te Umge­bung akti­viert wird. Das wur­de nicht nur in zahl­lo­sen wis­sen­schaft­li­chen Expe­ri­men­ten belegt (Kerin O´Dea, Leo Pru­im­boom), das ist auch unser urei­gens­tes Erle­ben, wenn wir der Zivi­li­sa­ti­on für eini­ge Zeit den Rücken keh­ren, um dem gene­ti­schen Ruf unse­rer Natur zu fol­gen.

 

Durch einen ein­wö­chi­gen Auf­ent­halt in den Ber­gen Sar­di­ni­ens repro­gram­mie­ren wir die uralten Sys­te­me des Stoff­wech­sel-, des Ner­ven-, des Immun­sys­tems gemäß unse­ren mensch­li­chen Anla­gen. Mit dosier­ten aku­ten Stress­fak­to­ren, die das evo­lu­tio­nä­re Abwehr­sys­tems akti­vie­ren, lösen wir inner­halb von sie­ben Tagen das chro­ni­sche Stress­sys­tem ab bis zu einem hal­ben Jahr ab, das in der künst­li­chen Umge­bung unse­rer Zivi­li­sa­ti­on als eine der Haupt­ur­sa­chen für chro­ni­sche Erkran­kun­gen anzu­se­hen ist. Dabei wird auf die heil­sa­me Wir­kung von Hun­ger, Durst, Käl­te, Schwit­zen, Bewe­gen über 1000 Meter gesetzt – eben jenem „Alten“ Stress, durch den wir gewor­den sind, was wir sind.

Hor­me­sis“ (grch. Anstoß) heißt die Lösung. Das ist Anpas­sungs­fäh­gik­eit und Stress­to­le­ranz durch Wie­der­an­bin­dung an die Umge­bung. Durch Iso­la­ti­on in wie­der­keh­ren­de Abläu­fe, Pri­va­tis­mus, Regel­mä­ßig­keit statt Bio­rhyth­mus, gerinnt das Leben in Zustän­den und ver­liert sein pro­zes­sua­les Wesen.

Eine Grup­pe von etwa 10 Teil­neh­mern wan­dert durch­schnitt­lich 11,2 Kilo­me­ter am Tag durch die wun­der­schö­ne Berg­welt Sar­di­ni­ens. Zwei Gui­des und ein Phy­sio­the­ra­peut für kli­ni­sche Psy­cho­neu­ro­im­mu­no­lo­gie beglei­ten das Unter­neh­men und steu­ern die Ver­än­de­run­gen, wel­che sich bei den Teil­neh­mern abzu­zeich­nen begin­nen.

Zie­le der bio­rhyth­mi­schen Wan­de­rung:

  • All­ge­mei­ne Ent­gif­tung
  • Ver­bes­se­rung sämt­li­cher Blut­wer­te wie z.B. Cho­le­ste­rin, Insu­lin, Tri­gly­ce­ri­de uvm.
  • Hem­mung des chro­nisch ent­zünd­li­chen Immun­sys­tems
  • Regu­la­ti­on von Schlaf-Wach­rhyth­men
  • Rege­ne­ra­ti­on der allo­sta­ti­schen Sys­te­me, wie: Blut­zu­cker­spie­gel, pH-Wer­te, Blut­druck, Kör­per­tem­pe­ra­tur, usw.
  • Kör­per­ge­wicht
  • See­li­sches Wohl­be­fin­den

Die phy­sio­lo­gi­schen Zie­le wer­den erreicht durch die Kom­bi­na­ti­on eben meh­re­rer hor­me­ti­scher Rei­ze. Dies gelingt, am Bei­spiel eines Tages, durch Aus­las­sung des Früh­stü­ckes, also Bewe­gung im Hun­ger­mo­dus, wobei durch die Ver­la­ge­rung der Durch­blu­tung aufs Mus­kel­sys­tems (nicht aufs Ver­dau­ungs­sy­tem) der Hun­ger nicht erlit­ten wird. Mit­tels des Hor­mo­nes Glu­ca­gon aus der Bauch­spei­chel­drü­se wer­den ent­zünd­li­che Zyto­ki­ne und Spei­cher­fet­te, wel­che zur Insu­lin­re­sis­tenz von Leber-, Unter­haut­fett- und Mus­kel­ge­we­be bei­tra­gen, in Glu­co­se ver­stoff­wech­selt und als Ener­gie in Bewe­gung ver­wan­delt.

Da es gene­tisch unwan­del­bar fest­ge­schrie­ben ist, dass es Mor­gen- und Nacht­men­schen gibt, schläft jeder solan­ge, wie es sein Bio­rhyth­mus ihm vor­gibt. Die­ses Ver­hal­tung führt nach Stu­di­en der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans­uni­ver­si­tät Mün­chen zur Rege­ne­ra­ti­on der Stres­sach­sen, der Neben­nie­ren, des Kor­tisol­spie­gels, wobei des­sen Nicht­be­ach­tung im Arbeits­all­tag die Ent­ste­hung chro­ni­scher Erkran­kun­gen über Jah­re vor­be­rei­tet und laut For­schung die Grund­la­ge für 95% aller Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten dar­stellt.

Die Nah­rung wird ange­lie­fert oder muß an zwei Tagen auf die Ruck­sä­cke ver­teilt wer­den, wenn die Grup­pe in unzu­gäng­li­che Gebie­te wie dem Cam­po Dono­ani­co­ro wan­dert. Sie besteht aus hoch­wer­ti­gen Bio­pro­duk­ten gemäß den Richt­li­ni­en Paläo-Küche. Sie ist eiweiß- und fett­reich. Nüs­se, Man­gos, Papa­jas, Eier, Sala­te, Kokos­nüs­se, vie­le ver­schie­de­ne Gewür­ze gibt es in der Mit­tags­pau­se. Beim zwei­ten Essen wer­den am Feu­er Fische oder Geflü­gel, Gemü­se und Pil­ze zube­rei­tet, und/oder eine kräf­ti­ge Sup­pe gekocht. Die Aus­wahl ist art­ge­recht und zielt eben­falls auf Rege­ne­ra­ti­on des Orga­nis­mus, was sich an den ver­än­der­ten Blut­wer­ten objek­tiv nach­wei­sen läßt.

Was­ser zum Trin­ken und zum Waschen wird täg­lich an Quel­len, Brun­nen und in Höh­len gefun­den. Dort ist es emp­feh­lens­wert aus­gie­big zu trin­ken – ein evo­lu­tio­nä­res Ver­hal­ten, das die Homöo­sta­se des Ener­gie- und Was­ser­haus­hal­tes rege­ne­riert, was auf Migrä­ne, Fett­stoff­wech­sel, Nie­ren­funk­ti­on, Mine­ral­haus­halt einen posi­ti­ven Ein­fluss hat. Nie­mand braucht sich jedoch zu quä­len und unter der Knu­te medi­zi­ni­scher Vor­schrif­ten zu lei­den. An obers­ter Stel­le steht die Freu­de an der ver­grö­ßer­ten Wahr­neh­mung. Und die ist nicht durch eine bestimm­te, wie auch immer gear­te­te Hal­tung erreich­bar. Nur durch Bewe­gung, Lösung, Spaß an der Sache, kann eine Ände­rung neu­ro­lo­gisch zuge­las­sen wer­den.

Die Teil­neh­mer schla­fen ent­we­der unter frei­em Him­mel oder in Hir­ten­hüt­ten, was zu den Jah­res­zei­ten der Stein­zeit­rei­se – im Okto­ber und im Juni – kein schwie­ri­ges Pro­blem dar­stellt. Hor­me­sis bedeu­tet, fähig sein, sich auf alle Even­tua­li­tä­ten der Wit­te­rung ein­las­sen zu kön­nen.

Die letz­te Etap­pe führt die Wan­de­rer durch das stei­ni­ge Fluß­bett der Cor­du­la di Luna ans Meer. In den Höh­len von Cala di Luna ver­bringt die Grup­pe ihre letz­te Nacht im Frei­en, wor­an sich ein impo­san­ter Son­nen­auf­gang anschließt. Mit Pad­del­boo­ten lan­den die Wan­de­rer in dem Bade­ort Cala Gono­ne an, wo in einem Hotel bei guter Paläo­kü­che, Wein und wei­chen Bet­ten der Über­gang in die Zivi­li­sa­ti­on voll­zo­gen wird.

Indi­ka­tio­nen:

  • Burn out, Chro­nic fatique syn­dro­me, Migrä­ne, Depres­sio­nen
  • Meta­bo­les Syn­drom, Dia­be­tes mel­li­tus Typ 2, Adi­po­si­tas
  • Auto­im­mun­krank­hei­ten, All­er­gi­en
  • Mus­kel- und Gelenk­er­kran­kun­gen wie Fibro­my­al­gie und leich­te­re For­men Arthro­se
  • Herz-Kreis­lauf­erkran­kun­gen
  • Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on
  • Krank­hei­ten des Ver­dau­ungs­sys­tems
  • Ver­bes­se­rung der kör­per­li­chen und geis­ti­gen Leis­tungs­fä­hig­keit

Weitere Informationen

Vor­trä­ge zur Stein­zeit­rei­se gibt es in der Pra­xis für Phy­sio­the­ra­pie „Andre­as Schus­ter“, in öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen, wie Biblio­the­ken, Archi­ven, Arzt­pra­xen, Gesund­heits­zen­tren. Hin­wei­se dazu fin­den Sie auf die­ser Sei­te unter dem Punkt “Hin­ter­grün­de”.

Anmel­de­schluß für eine Wan­de­rung ist jeweils ein Monat vor der Wan­de­rung. Gemäß den übli­chen Zah­lungs­mo­da­li­tä­ten ist eine Anzah­lung von 30% zum Zeit­punkt der Anmel­dung zu ent­rich­ten, sowie der vol­le Betrag spä­tes­tens zwei Wochen vor Antritt der Rei­se.

Leistungsbeschreibung, Preise, Bedingungen

An- und Abrei­se, sowie nöti­ge Über­nach­tun­gen bis zum Beginn der Wan­de­rung sind selbst zu orga­ni­sie­ren. Kön­nen aber nach Abspra­che auch gemein­sam gebucht wer­den. Recht­zei­tig Bescheid geben, falls sich die Anrei­se ver­zö­gert.

Tel.: 0151 – 70 322 536

Im Gesamt­preis von 1560 € incl. 19 % Mwst. sind ent­hal­ten:

1. Tag:

9.00 Uhr Treff­punkt Jazz-Hotel vor dem Flug­ha­fen Olbia. Dort wer­den wir mit dem Auto abge­holt und nach Dor­ga­li zum Ein­kau­fen der Ver­pfle­gung und anschlie­ßend ins Oddo­ne-Tal gebracht. Von dort geht ca. 11.30 Uhr unse­re geführ­te Wan­de­rung los.
Oddo­ne-Tal – Lan­naithu-Tal / Biwak

2. Tag:

Lan­naithu-Tal – Cam­pu Donia­ni­co­ro / Biwak

3. Tag:

Cam­pu Donia­ni­co­ro – Sed­da Ar Bacas / Biwak

4. Tag:Sed­da Ar Bacas – Mon­te Bidd­ico­lai / Biwak in Hir­ten­hüt­te
5. Tag:

Mon­te Bidd­ico­lai – Wald Tele­tot­tes / Biwak

6. Tag:

Wald Tele­tot­tes – Cala di Luna / Biwak Höh­le

7. Tag:

Cala di Luna – Cala Gono­ne, Über­nach­tung und Paläo-Abend­essen im Hotel

8. Tag:

Trans­fer zum Flug­ha­fen

Wet­ter­be­ding­te Abwei­chun­gen sind mög­lich.

Ich bit­te um eine Anzah­lung von 30 % des Gesamt­prei­ses 4 Wochen vor Beginn der Wan­de­rung. Den Rest­be­trag über­wei­sen Sie bit­te 7 Tage vor Rei­se­an­tritt auf unten genann­tes Kon­to.

Kon­to­in­ha­ber: Andre­as Schus­ter
IBAN: DE91 8204 0000 0501 1770 00
BIC: COBADEFF820
Bank: Com­merz­bank Ilmen­au
Ver­wen­dungs­zweck: Ter­min, Sar­di­ni­en